1986 Nach der Teilung des Grundstückes der ehemaligen Gaststätte Müller konnte die Scheune abgerissen und durch die Fa. Retter eine neue Töpferei erbaut werden.
Eine Bürgergemeinschaft wurde mit dem Ziel gegründet, für Schönbrunn eine Kabelfernsehanlage zu bauen, die es auch ermöglichte, Programme aus der damaligen BRD zu empfangen. Die Kopfstation fand ihren Platz an Kaisers Sandberg und die Verlegung der Kabel wurde durch die Teilnehmer selbst vorgenommen.
EigenheimbauIm selben Jahr wurden auch die ersten Reihenhäuser an der Bahnhofstraße fertiggestellt und konnten nun von Mitarbeitern der LPG Tierproduktion ausgebaut und bezogen werden.
Das Jagdkollektiv begann mit dem Bau der Jagdhütte am Butterberg. Mehrere Bauvorhaben wurden in diesem Jahr begonnen oder abgeschlossen. Am 1. August wurde die Kegelhalle mit Mehrzweckraum und Toiletten der Sportgemeinschaft übergeben. Als Leiter der Sportgemeinschaft wurde Klaus Heger berufen. Beim Bau des Sportzentrums wurden 12000 VMI-Stunden geleistet. Der Wert der Anlage lag damals bei 250.000 Mark. Anlässlich der Eröffnung fanden ein Kinderfest, ein Sportlerball, ein bunter Nachmittag mit der Feuerwehrkapelle Großhähnchen und Kegelwettbewerbe statt. Es wurden die Sektionen Kegeln und Billard unter dem Dach der Sportgemeinschaft gebildet.

1987 Anfang März wurde mit dem Umbau des Gemeindeamtes begonnen. Im Obergeschoss entstand eine Wohnung und das Dach wurde erneuert. Die Baumaßnahme wurde 1988 fertiggestellt. Zum Frühlingsanfang am 21. März lag die ganze Republik unter einer geschlossenen Schneedecke bei -4°C. Der Bau der Bergstraße wurde zur alten Bahnhofstraße fortgeführt und abgeschlossen. Der Mühlweg bekam vom Gemeindeamt in Schönbrunn bis zur ehemaligen Mühle eine Schwarzdecke, die die Zufahrt nach Neu-Schönbrunn erheblich verbesserte. Am 23.09. gegen 16.30 Uhr verdunkelte sich der Himmel und die Straßenbeleuchtung schaltete sich ein. Was folgte, war ein Gewitter mit dem schwersten Wolkenbruch seit 1929. Ein großer Teil der Fische aus dem Hofeteich wurden mit den Wassermassen weggeschwemmt. In der Bäckerei mussten die Kameraden der Feuerwehr am nächsten Tag den Hof von den zurückgebliebenen Schlammmassen räumen. Weitere Grundstücke waren von Wasser und Schlamm betroffen. Unter der Bahnbrücke an der Burkauer Straße wurde eine Staumauer errichtet, um die vor der Brücke liegenden Grundstücke vor Hochwasser zu schützen.