Mit einer Festveranstaltung am 17.06.1983, auf dem neu renovierten Saal des Erbgerichts Schönbrunn, wurde die Festwoche anlässlich des 60-jährigen Feuerwehrjubiläums eröffnet.Feldkueche Ein Bierzelt, ein Schausteller, Hunde- und Feuerwehrvorführungen, drei Tanzabende sowie Frühschoppen mit Essen aus der Feldküche gehörten zum Programm. Die Woche war ein voller Erfolg und die Begeisterung unter den Einwohnern war groß.
Die 200-er Wasserleitung, die die Verbindung zwischen Anschlussstelle Eigenheimstandort und Klengelsruh herstellt, wurde gebaut und alle restlichen Häuser in der Ortslage angeschlossen.
Im September wurde der Grundstein für die neue Schönbrunner Kegelhalle gelegt und noch bis zum Jahresende stand der Rohbau mit Dach und Fenstern.Abriss Ein Teil der Baustoffe stammte aus dem Schweinestall Taschendorf, der bereits im März desselben Jahres abgerissen worden war.
Nach dem Tod von Frau Hedwig Käppler überließen die Erben das Grundstück der Gemeinde.
Ende 1983 gibt Schmiedemeister Willy Schöne altersbedingt sein Gewerbe auf. Heute ist auf diesem Grundstück die Kunstschmiede Aurin beheimatet.

1984 Ausgelöst durch den NATO-Doppelbeschluss im Jahre 1979 begann die sowjetische Arme im Winter mit den ersten Vorbereitungen zur Stationierung von operativ taktischen Raketen des Typs SS 12 im Taucherwald Uhyst.Stationierung Der Wald wurde zur militärischen Sperrzone erklärt, eingezäunt und im Gelände wurden acht Bunker und weitere Dienst- und Wohngebäude errichtet, die die Fahrzeuge mit den Raketen und das Personal bis zum Abzug im Februar 1988 beherbergten.
Die Vorbereitungen für den Bau der acht Reihenhäuser an der alten Bahnhofstraße wurden begonnen. Die Kegelhalle erhielt einen Anbau, der den Sozialtrakt beherbergt. Der Silberbach verschwand in der Ortslage in 1000-er Rohren, die durch die Gemeinde verlegt wurden. Der Energieversorger errichtete zwei neue Trafostationen in Kynitzsch und Schönbrunn und verlegte eine 10 KV Energieleitung von Kynitzsch nach Neu-Schönbrunn. Am 11. April wurde durch Kinderhand ein altes Gebäude bei Wegner in Brand gesetzt. Durch sofortiges Eingreifen der FFW Schönbrunn konnte der Schaden gering gehalten werden.
Starke Unwetter gingen am 9. und 11. August über Schönbrunn nieder. In den Grundstücken Schlauer, Reinhard Heinrich und Hartmut Kaspar wurden die Wohnräume überflutet. Schlamm und Lehm, der von den Feldern um die Schanze auf die Dorfstraße, in die Teiche und Schleusen gespült wurde, mussten von der FFW entfernt werden.
In der Sportgemeinschaft bildete sich eine Sektion Gymnastik.